
Ein mitwachsendes Gitterbett der Größe 70×140 cm ist nicht die teurere, sondern die wirtschaftlich klügere Erstinvestition für Ihr Kind.
- Es eliminiert die Notwendigkeit von 2-3 Folgekäufen (Junior- und Kinderbett) und spart so nachweislich mehrere hundert Euro.
- Es bietet über Jahre hinweg Sicherheit nach höchsten Normen und passt sich dem Wachstum Ihres Kindes an, wodurch Risiken und Folgekosten vermieden werden.
Empfehlung: Betrachten Sie den anfänglichen Kaufpreis nicht als Ausgabe, sondern als eine einmalige, strategische Investition in die Schlafumgebung und Sicherheit Ihres Kindes für die ersten 5 Lebensjahre.
Die Erstausstattung für ein Baby stellt werdende Eltern vor eine Flut von Entscheidungen und erheblichen Kosten. Eine der zentralen Fragen dreht sich um den Schlafplatz: Reicht ein günstigeres, kleines Gitterbett oder ist der scheinbare Aufpreis für ein mitwachsendes Modell der Größe 70×140 cm eine gerechtfertigte Investition? Viele konzentrieren sich auf den unmittelbaren Preisunterschied und übersehen dabei die langfristige finanzielle Perspektive.
Die gängige Annahme, mit der kleineren, günstigeren Variante zu sparen, erweist sich oft als Trugschluss. Die wahre Wirtschaftlichkeit einer solchen Anschaffung bemisst sich nicht am Etikett des ersten Kaufs, sondern an der Summe aller Ausgaben über die ersten fünf Lebensjahre. Es geht um die Vermeidung von Folgekosten, die Gewährleistung von Sicherheit und die Schaffung einer nachhaltigen Lösung, die sich an die Entwicklung Ihres Kindes anpasst.
Doch die wahre Frage ist nicht, ob Sie Geld sparen, sondern wie Sie eine strategische Entscheidung treffen, die Ihnen über Jahre hinweg Planungssicherheit gibt. Anstatt mehrere Betten zu kaufen, zu entsorgen und neu zu konfigurieren, bietet das Umbaubett einen durchdachten Systemansatz. Dieser Artikel analysiert nicht nur die reinen Kosten, sondern beleuchtet die rationalen Argumente, die ein mitwachsendes Gitterbett zur finanziell überlegenen Wahl für budgetbewusste Familien in Deutschland machen. Wir werden die Kostenstruktur aufschlüsseln, Sicherheitsaspekte nach DIN-Normen bewerten und die praktischen Vorteile im Alltag deutscher Mietwohnungen untersuchen.
Dieser Leitfaden bietet Ihnen eine klare Entscheidungsgrundlage, indem er die wichtigsten Aspekte für eine langfristig rentable und sichere Wahl des ersten Bettes für Ihr Kind detailliert beleuchtet. Entdecken Sie, wie Sie die einzelnen Phasen des Bettes optimal nutzen und worauf Sie bei Material und Umbau achten müssen.
Sommaire : Die umfassende Kosten-Nutzen-Analyse für das erste Kinderbett
- Warum sparen Sie mit einem Umbaubett über 4 Jahre hinweg mehr als 300 €?
- Wie senken Sie den Lattenrost in 3 Stufen sicher ab, sobald das Kind mobil wird?
- Standardgröße 60×120 oder 70×140: Welches Format passt in deutsche Mietwohnungen?
- Der Spalt-Fehler: Welche Matratzengröße verhindert das Einklemmen kleiner Füße?
- Wann ist der richtige Moment, um die Gitterseiten zu entfernen (Schlupfsprossen)?
- Warum gast Formaldehyd aus billigen Spanplatten jahrelang aus und reizt die Atemwege?
- Warum regelt diese Norm Grenzwerte für Arsen, Blei und Quecksilber in Möbeloberflächen?
- Wie funktioniert der Umbau vom Gitterbett zum Juniorsofa ohne Stabilitätsverlust?
Warum sparen Sie mit einem Umbaubett über 4 Jahre hinweg mehr als 300 €?
Die finanzielle Betrachtung eines Babybettes muss über den initialen Kaufpreis hinausgehen. Eine rationale Investitionsrechnung zeigt, dass die Entscheidung für ein mitwachsendes Gitterbett der Größe 70×140 cm eine deutliche Reduzierung der Gesamtkosten über die ersten fünf Lebensjahre Ihres Kindes bedeutet. Die anfänglich höheren Anschaffungskosten werden durch die Eliminierung von Folgekäufen mehr als kompensiert. Erfahrungsberichte bestätigen, dass Familien durch diese einmalige Anschaffung eine Ersparnis von 300-400€ über 4-5 Jahre erzielen, da der Kauf eines separaten Junior- und später eines Kinderbettes entfällt.
Die Alternative, ein kleineres 60×120 cm Bett, zwingt Sie nach etwa zwei Jahren zu einer erneuten Investition. Diese Kaskade von Anschaffungen summiert sich schnell und übersteigt die Kosten des einzelnen, flexiblen Umbaubetts bei Weitem. Die Redaktion von Familie.de fasst es treffend zusammen: Ein mitwachsendes Bett ist die „perfekte Lösung für alle, die nicht ständig ein neues Bettchen für viel Geld kaufen möchten“.
Der folgende Kostenvergleich verdeutlicht die langfristige Ersparnis. Die Analyse, die auf Daten von Vergleichsportalen basiert, zeigt die direkten finanziellen Vorteile der strategischen Einmalinvestition gegenüber mehreren Einzelkäufen.
| Lösung | Anschaffungskosten | Gesamtkosten über 5 Jahre |
|---|---|---|
| Mitwachsendes Bett 70x140cm | 300-450€ | 300-450€ |
| 60×120 Bett + Juniorbett + Kinderbett | 150€ + 200€ + 250€ | 600€+ |
Diese Zahlen belegen, dass der höhere Einstiegspreis eine Illusion von Mehrkosten erzeugt. In Wahrheit sichert er eine erhebliche Nettoersparnis und bietet wertvolle Planungssicherheit für das Familienbudget. Es ist eine bewusste Entscheidung gegen wiederkehrende Ausgaben und für eine nachhaltige, wirtschaftlich sinnvolle Lösung.
Wie senken Sie den Lattenrost in 3 Stufen sicher ab, sobald das Kind mobil wird?
Ein entscheidender Vorteil mitwachsender Gitterbetten ist die höhenverstellbare Liegefläche. Diese Funktion ist nicht nur ein Komfortmerkmal für die Eltern, sondern ein zentrales Sicherheitselement, das sich an die motorische Entwicklung des Kindes anpasst. Die Anpassung des Lattenrostes in drei klar definierten Stufen minimiert das Risiko von Stürzen und gewährleistet eine ergonomisch korrekte Handhabung für die Eltern. Die richtige Höhe zur richtigen Zeit ist entscheidend für die Risikominimierung im Kinderzimmer.
Der Prozess ist logisch und an die Meilensteine Ihres Kindes gekoppelt. Falsch eingestellte Höhen sind eine der häufigsten, aber am einfachsten zu vermeidenden Gefahrenquellen. Die folgende Anleitung zeigt die korrekte Abfolge:
- Stufe 1 (ca. 0-6 Monate): In den ersten Monaten, solange Ihr Baby liegt und sich noch nicht selbst aufrichten kann, wird die höchste Position des Lattenrostes genutzt. Dies ermöglicht Ihnen ein rückenschonendes Hineinlegen und Herausheben des Kindes.
- Stufe 2 (ca. 6-12 Monate): Sobald Ihr Baby beginnt, sich selbstständig hochzuziehen und zu sitzen, ist es zwingend erforderlich, den Lattenrost auf die mittlere Position abzusenken. Dies erhöht die Gitterhöhe und verhindert, dass sich das Kind über den Rand ziehen kann.
- Stufe 3 (ab ca. 12 Monaten): Wenn Ihr Kind sicher steht und erste Kletterversuche unternimmt, muss der Lattenrost auf die niedrigste Stufe eingestellt werden. Diese Position bietet die maximale Gitterhöhe und macht ein Herausfallen nahezu unmöglich.
Die visuelle Darstellung dieser drei Stufen verdeutlicht, wie das Bett mit den Fähigkeiten Ihres Kindes „mitwächst“ und in jeder Phase die notwendige Sicherheit bietet.

Diese gestaffelte Anpassung ist ein Paradebeispiel für die intelligente Konstruktion eines Umbaubettes. Sie investieren nicht nur in ein Möbelstück, sondern in ein Sicherheitssystem, das die physische Unversehrtheit Ihres Kindes in den kritischsten Entwicklungsphasen aktiv schützt.
Standardgröße 60×120 oder 70×140: Welches Format passt in deutsche Mietwohnungen?
Die Wahl der Bettgröße ist eine strategische Entscheidung, die die Nutzungsdauer direkt beeinflusst. Während das kleinere 60×120 cm Format auf den ersten Blick platzsparender wirkt, entpuppt es sich oft als kurzsichtige Lösung. Die Größe von 70 x 140 cm ist laut Babysicherheit24 die in Deutschland üblichere Größe für mitwachsende Betten – und das aus gutem Grund. Diese 20 cm mehr in der Länge und 10 cm in der Breite verlängern die Nutzbarkeit um entscheidende 2 bis 3 Jahre.
Gerade in typischen deutschen Mietwohnungen, wo Kinderzimmer oft kompakt geschnitten sind, scheint jeder Zentimeter zu zählen. Doch die Rechnung ist einfach: Ein 70×140 cm Bett begleitet Ihr Kind von der Geburt bis ins Vorschulalter (ca. 5-6 Jahre). Ein 60×120 cm Bett hingegen wird oft schon mit 2-3 Jahren zu klein, was eine kostspielige Neuanschaffung mitten in der Kleinkindphase erzwingt. Der vermeintliche Platzgewinn von 10 cm Breite steht in keinem Verhältnis zu den Folgekosten und dem organisatorischen Aufwand eines Bettwechsels.
Die 70×140 cm Größe bietet nicht nur mehr Platz zum Schlafen und Wachsen, sondern auch mehr Bewegungsfreiheit, was für einen ruhigen Schlaf förderlich ist. Es ist das Standardmaß, für das Sie langfristig eine breite Auswahl an Matratzen und Bettwäsche finden. Diese Planungssicherheit ist ein unschätzbarer Vorteil. Anstatt Ihre Raumplanung alle zwei Jahre überdenken zu müssen, schaffen Sie von Anfang an eine stabile und langlebige Lösung, die sich auch in ein 12m²-Kinderzimmer problemlos integriert.
Die Entscheidung für das größere Format ist somit keine Frage des verfügbaren Raumes, sondern eine Frage der wirtschaftlichen Weitsicht. Sie investieren in eine längere Nutzungsdauer und vermeiden den Zyklus von Kaufen, Ersetzen und Entsorgen.
Der Spalt-Fehler: Welche Matratzengröße verhindert das Einklemmen kleiner Füße?
Einer der kritischsten, aber oft übersehenen Sicherheitsaspekte beim Babybett ist die Passgenauigkeit der Matratze. Ein Spalt zwischen Matratze und Bettrahmen stellt eine ernsthafte Gefahr dar. Kleine Füße oder Hände können sich darin verklemmen, was zu Verletzungen führen kann. Die europäische Sicherheitsnorm DIN EN 716-1 regelt diesen Punkt unmissverständlich: Der Abstand zwischen Matratze und Bettseiten darf im Neuzustand niemals mehr als 30 mm (3 cm) betragen. Diese Vorschrift ist ein zentraler Pfeiler der Risikominimierung.
Der „Spalt-Fehler“ entsteht fast immer durch die Verwendung einer falschen oder minderwertigen Matratzengröße. Wenn Sie sich für ein Bett der Größe 70×140 cm entscheiden, müssen Sie zwingend eine Matratze derselben exakten Größe verwenden. Die Versuchung, eine leicht abweichende oder günstigere Größe zu wählen, kann gefährliche Folgen haben. Die Investition in das Bettgestell wird wertlos, wenn die Sicherheit nicht durch die passende Systemkomponente – die Matratze – gewährleistet wird.
Es geht hier um Millimeter, die über die Sicherheit Ihres Kindes entscheiden. Eine exakt passende Matratze schließt diese gefährliche Lücke und sorgt dafür, dass das Bett eine sichere und geschlossene Einheit bildet. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Matratzenmaße präzise mit den Innenmaßen des Bettgestells übereinstimmen. Qualitätshersteller geben diese Maße transparent an.
Das Vermeiden des Spalt-Fehlers ist ein Paradebeispiel für die Wichtigkeit, nicht nur in das Bett selbst, sondern in das gesamte Schlafsystem zu investieren. Es unterstreicht den rationalen Ansatz: Sicherheit ist nicht verhandelbar und wird durch die Einhaltung klarer technischer Standards erreicht. Die aktuelle Sicherheitsnorm für Babybetten definiert diesen maximalen Spalt als nicht verhandelbare Obergrenze zum Schutz des Kindes.
Wann ist der richtige Moment, um die Gitterseiten zu entfernen (Schlupfsprossen)?
Schlupfsprossen – die herausnehmbaren Gitterstäbe – sind ein wesentliches Merkmal, das den Übergang vom Gitterbett zum Juniorbett einleitet. Sie fördern die Selbstständigkeit des Kindes, indem sie ihm ermöglichen, das Bett eigenständig und sicher zu verlassen. Doch der richtige Zeitpunkt für diesen Schritt ist entscheidend und an die Entwicklung Ihres Kindes gekoppelt. In der Regel ist dies der Fall, wenn Ihr Kind sicher laufen kann und beginnt, aus dem Bett klettern zu wollen, meist im Alter von etwa 2 bis 2,5 Jahren.
Das Entfernen der Sprossen ist mehr als nur ein technischer Handgriff; es ist ein symbolischer Akt, der dem Kind mehr Autonomie gewährt. Gleichzeitig bedeutet es, dass Ihr Kind nun jederzeit freien Zugang zum gesamten Zimmer hat. Bevor Sie die Schlupfsprossen entfernen, müssen Sie daher das Kinderzimmer zu einer vollständig kindersicheren Umgebung machen. Dieser Schritt ist nicht optional, sondern eine zwingende Sicherheitsvorkehrung.
Diese Vorkehrungen stellen sicher, dass die neu gewonnene Freiheit Ihres Kindes nicht zu neuen Gefahren führt. Die Illustration zeigt deutlich, wie die Öffnung dem Kind den Weg in die Selbstständigkeit ebnet.

Bevor Sie diesen Schritt gehen, sollten Sie eine gründliche Überprüfung des Zimmers durchführen. Die folgende Checkliste hilft Ihnen dabei, alle potenziellen Gefahrenquellen zu identifizieren und zu beseitigen. Diese Maßnahmen sind unerlässlich, um die Sicherheit zu gewährleisten, sobald das Bett „offen“ ist.
Ihre Checkliste für ein kindersicheres Zimmer
- Steckdosen und Kabel: Installieren Sie Steckdosensicherungen und sichern Sie alle losen Kabel, um Stromschlag- und Strangulationsgefahren zu vermeiden.
- Möbel sichern: Befestigen Sie alle kippgefährdeten Möbel wie Kommoden und Regale fest an der Wand.
- Fenster und Türen: Statten Sie Fenster mit abschließbaren Griffen oder Kindersicherungen aus und sichern Sie Türen zu ungeeigneten Bereichen (z.B. Treppen).
- Scharfe Kanten: Polstern Sie alle scharfen Ecken und Kanten von Möbeln in Greifhöhe des Kindes ab.
- Gefährliche Gegenstände: Entfernen Sie kleine, verschluckbare Gegenstände, Reinigungsmittel und alles, was eine Gefahr darstellen könnte, aus der Reichweite des Kindes.
Warum gast Formaldehyd aus billigen Spanplatten jahrelang aus und reizt die Atemwege?
Bei der rationalen Bewertung eines Babybettes spielen nicht nur Kosten und Funktionalität eine Rolle, sondern vor allem die Materialgesundheit. Eine der größten unsichtbaren Gefahren in billigen Kindermöbeln ist Formaldehyd. Diese chemische Verbindung wird häufig als Bindemittel in Spanplatten verwendet und kann über Jahre hinweg ausgasen. Die Dämpfe reizen die empfindlichen Atemwege von Säuglingen, können Allergien auslösen und stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. Die Investition in ein schadstofffreies Bett aus Massivholz oder zertifizierten Holzwerkstoffen ist daher eine direkte Investition in die Gesundheit Ihres Kindes.
Qualitätshersteller setzen auf Materialien, die von Natur aus arm an Schadstoffen sind, wie beispielsweise massives Buchen- oder Kiefernholz. Wenn Lacke verwendet werden, müssen diese strengen Normen entsprechen. Die Experten von ExpertenTesten.de betonen die Wichtigkeit dieses Aspekts:
Besonders vorteilhaft sind die naturbelassenen Produkte, so dass mögliche Lacke auch noch nach längerer Zeit nicht ausdünsten können. Der Lack sollte speichelfest und gesundheitsunschädlich sein.
– ExpertenTesten.de, Babybett Test 2025
Die Entscheidung gegen eine billige Spanplattenkonstruktion ist eine aktive Risikominimierung. Sie schützen Ihr Kind vor einer dauerhaften Belastung durch Raumluftgifte. Positive Testergebnisse von unabhängigen Instituten wie Öko-Test bieten hier eine wichtige Orientierungshilfe. So wurde in einer Untersuchung von Babybetten bestätigt, dass bei hochwertigen Modellen die Schadstofffreiheit der Standard ist. Eine Analyse von Öko-Test zeigte, dass 10 von 10 getesteten Betten als schadstofffrei eingestuft wurden, was beweist, dass sichere Produkte am Markt verfügbar sind.
Der Aufpreis für ein solches Bett ist also keine Ausgabe für Design, sondern eine Prämie für reine Luft im Kinderzimmer und die gesundheitliche Unbedenklichkeit. Dies ist ein Aspekt, bei dem aus budgetbewusster Sicht keine Kompromisse gemacht werden sollten, da die potenziellen gesundheitlichen Folgekosten jeden gesparten Euro bei Weitem übersteigen würden.
Warum regelt diese Norm Grenzwerte für Arsen, Blei und Quecksilber in Möbeloberflächen?
Die Sicherheit eines Babybettes geht über stabile Gitter und passende Matratzen hinaus. Ein entscheidender Faktor ist die chemische Unbedenklichkeit der Oberfläche, mit der Ihr Kind in direkten Kontakt kommt. Babys und Kleinkinder erkunden ihre Welt mit dem Mund – sie beißen und lecken an den Gitterstäben. Genau aus diesem Grund wird für die Lackierung von Kindermöbeln die strenge Norm EN 71-3 angewendet, die eigentlich für die Sicherheit von Spielzeug entwickelt wurde. Diese Norm regelt die Grenzwerte für die Migration von Schwermetallen wie Arsen, Blei und Quecksilber.
Diese Stoffe sind hochgiftig und können selbst in kleinsten Mengen die neurologische Entwicklung eines Kindes nachhaltig schädigen. Die EN 71-3 stellt sicher, dass sich aus der Lackierung keine gefährlichen Substanzen lösen, selbst wenn das Kind daran lutscht oder beißt. Ein Lack, der dieser Norm entspricht, ist als „speichel- und schweißecht“ zertifiziert. Das bedeutet, die Farbe bleibt stabil und gibt keine Schadstoffe an den Organismus des Kindes ab. Ein konkretes Beispiel aus der Praxis ist, dass bei Marken wie ComfortBaby standardmäßig ein ökologischer Lack auf Wasserbasis nach dieser Norm verwendet wird.
Die Existenz und Anwendung dieser Norm ist für Sie als Eltern eine essenzielle Orientierungshilfe. Sie müssen kein Chemiker sein, um eine sichere Wahl zu treffen. Achten Sie beim Kauf auf die explizite Auszeichnung mit der Norm EN 71-3. Dies ist Ihr verlässlicher Indikator dafür, dass der Hersteller seine Verantwortung ernst nimmt und in die Sicherheit seines Produktes investiert hat. Besonders bei gebrauchten Betten, die vor 2013 hergestellt wurden, ist Vorsicht geboten, da diese möglicherweise noch nicht den heutigen strengen Standards entsprechen.
Die Einhaltung dieser Norm ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit. Sie ist die technische Garantie dafür, dass die Oberfläche des Bettes so sicher ist wie ein hochwertiges Spielzeug. Damit schließt sich der Kreis der ganzheitlichen Sicherheitsbetrachtung – von der mechanischen Stabilität bis zur chemischen Reinheit.
Das Wichtigste in Kürze
- Langfristige Ersparnis: Ein 70×140 cm Umbaubett spart über 5 Jahre mehr als 300 €, da keine Folgekäufe für Junior- und Kinderbetten nötig sind.
- Anpassbare Sicherheit: Die 3-stufige Höhenverstellung des Lattenrostes und die passgenaue Matratzengröße (kein Spalt > 3cm) minimieren Sturz- und Klemmrisiken aktiv.
- Geprüfte Materialgesundheit: Die Zertifizierung nach EN 71-3 (Spielzeugnorm) und die Verwendung schadstoffarmer Materialien wie Massivholz schützen vor ausgasenden Giften wie Formaldehyd.
Wie funktioniert der Umbau vom Gitterbett zum Juniorsofa ohne Stabilitätsverlust?
Die letzte Stufe der Investition in ein mitwachsendes Bett ist seine Transformation zu einem vollwertigen Möbelstück für das Kinderzimmer, beispielsweise einem Juniorsofa oder einem offenen Kinderbett. Diese Langlebigkeit maximiert den Wert Ihrer ursprünglichen Anschaffung. Ein entscheidendes Kriterium für den Erfolg dieser Transformation ist die System-Stabilität. Ein hochwertiges Umbaubett ist so konstruiert, dass es auch nach dem Entfernen der Gitterseiten seine strukturelle Integrität vollständig behält.
Dies wird durch eine massive Bauweise, präzise gefertigte Verbindungen und einen durchdachten Umbausatz erreicht. Das Bett darf nach dem Umbau weder wackeln noch knarren. Die Stabilität ist entscheidend, da das Bett nun von einem aktiven Kleinkind genutzt wird, das darauf nicht nur schläft, sondern auch spielt und tobt. Die Leichtigkeit des Umbaus ist ebenfalls ein Qualitätsmerkmal, wie eine Mutter über das ComfortBaby SmartGrow 7in1 berichtet:
Der auf-/zusammenbau ist Kinderleicht, hab ich 5 Tage nach der Entbindung komplett alleine geschafft.
– Erfahrungsbericht auf Rokabohnen.de
Nach jedem Umbau ist eine sorgfältige Überprüfung der Stabilität unerlässlich, um die Sicherheit zu garantieren. Diese Prüfung ist einfach durchzuführen und gibt Ihnen die Gewissheit, dass das Bett für die nächste Nutzungsphase bereit ist.
Ihr Plan zur Stabilitätsprüfung nach dem Umbau
- Schraubverbindungen prüfen: Ziehen Sie alle Schrauben und Verbindungen noch einmal fest. Überprüfen Sie, ob keine Teile lose sind.
- Rütteltest durchführen: Fassen Sie das Bettgestell an und rütteln Sie kräftig daran. Es darf kein signifikantes Wackeln oder Schwanken auftreten.
- Lattenrost kontrollieren: Stellen Sie sicher, dass der Lattenrost fest und eben auf den dafür vorgesehenen Halterungen aufliegt und nicht durchhängt.
- Kantenstabilität testen: Drücken Sie auf die Ecken und Kanten des Bettes, um sicherzustellen, dass die Rahmenkonstruktion stabil ist.
- Belastungstest simulieren: Belasten Sie das Bett vorsichtig mit Ihrem eigenen Gewicht (innerhalb der Herstellerangaben, oft bis 100 kg), um die Tragfähigkeit zu prüfen.
Ein erfolgreich umgebautes, stabiles Bett, das als Sofa oder erstes „großes“ Bett dient, ist der finale Beweis für die Wirtschaftlichkeit Ihrer Entscheidung. Sie haben nicht nur Geld für Folgekäufe gespart, sondern ein langlebiges, sicheres und multifunktionales Möbelstück erworben, das Ihr Kind über viele Jahre begleitet. Der anfangs gezahlte Aufpreis hat sich somit vollständig amortisiert.
Häufige Fragen zum mitwachsenden Gitterbett
Warum gilt die Spielzeugnorm auch für Babybetten?
Die Lackierung eines Gitterbettes muss so sicher wie die eines Spielzeugs sein, da Babys und Kleinkinder häufig am Gitter beißen und lecken. Die Norm EN 71-3 stellt sicher, dass dabei keine schädlichen Schwermetalle in den Organismus gelangen.
Was bedeutet ’speichel- und schweißecht‘?
Dieser Begriff bedeutet, dass sich der Lack nicht auflöst oder schädliche Substanzen abgibt, wenn das Kind daran lutscht, darauf beißt oder im Schlaf schwitzt. Es ist ein zentrales Qualitätsmerkmal für die gesundheitliche Unbedenklichkeit.
Gilt die Norm auch für gebrauchte Möbel?
Vorsicht ist geboten: Betten, die vor dem Jahr 2013 hergestellt wurden, unterlagen möglicherweise noch nicht den heutigen strengen Grenzwerten der Norm EN 71-3. Bei solchen Modellen besteht ein höheres Risiko, dass Lacke noch Schwermetalle enthalten könnten.